verband deutscher schriftsteller (vs) in der ver.di, landesverbände berlin und brandenburg

start
aktuell
mitglieder
lesungen
archiv
publikationen
presse
links
wir über uns
impressum
kontakt

Lesungen

11. März 2010, 19:30 Uhr

„den Mond zerdrückt er in der schwarzen Hand“ Georg Heym (1887 – 1912) – ein Dichter dämonischer Sehnsüchte und Visionen

vorgestellt von Ursula Henriette Kramm Konowalow

Georg Heym – in der Reihe der frühen Expressionisten war er neben Georg Trakl und Ernst Stadler einer der ganz großen frühbegabten Dichter im Anfang des 20.Jahrhunderts. Seine teils befremdlichen, teils erschreckenden Gedichte und Novellen entsprechen nicht der Sprache des Alltags. Ihr Ausdruck provoziert und fordert den Zuhörer heraus.Unser 21.Jahrhundert will sie wieder hören, die fast vergessenen sprachgewandten Schriftsteller, die in ihren meist düsteren und grotesken Gedichten ihre Zeit bereits zu Tode tragen und andererseits vermögen, mit nur einer Verszeile einen Ausblick auf eine Welt befreiter Gefühle zu geben. Sie hören in dieser Veranstaltung nach einer kurzen Einführung in Biographie und Werk Georg Heyms Gedichte aus den Bänden „Der ewige Tag“(1911), „Schatten über dem Leben“(1912) und eine Novelle aus „Der Dieb“ (1913), gelesen vom Schauspieler Frank Ciazynski.

Literaturhaus Berlin, Fasanenstr. 23, 10719 Berlin - Charlottenburg, Kaminraum
Der Eintritt ist frei.
Eine Veranstaltung des Berliner Verbandes Deutscher Schriftsteller (VS) in Zusammenarbeit mit dem Kulturwerk Berliner Schriftsteller e.V.
Information: Tel. 030/88 66 54 03


© 2001-08 VS  Berlin-Brandenburg - letzte Änderung: 16.02.2010 Martin Stefke